Christine Hohmann :: Körperfragmente
Körperfragment 09
(1998)
Acrylcollage
50 x 70 cm
Bei den Körperfragmenten handelt es sich um feminin, maskulin und androgyn anmutende Torsi, die in Acrylmischtechnik angefertigt sind.
Es wird die Frage nach der Einschränkung der eigenen Freiheit und Entfaltungsmöglichkeit gestellt. Die Körperfragmente werden als ein Verbindungsstück der Ausgrenzung dessen betrachte. "Kopf – los, Arm – los, Bein – los".
Sie symbolisieren: „Kein Denken, kein Handeln, kein Vorankommen“. Dieses ist nur noch rudimentär vorhanden.
Die eigene Freiheit ist beschnitten und zu einem Torso der Selbstbestimmung reduziert. Mit dem Werk wird der hybride Frageraum und die Aktualität des Themas Freiheit, wie die der Selbstverwirklichung aufgegriffen.
Die Symbolik der Torsi, verstanden als Fragment, (Überrest, Bruchstück) und Relikt der Freiheit und Selbstbestimmung (Selbstverwirklichung), steht als Brückenschlag vom „Hier“ zum „Jetzt“ und „Einst“ und „Dort“. Die Aktualität des Themas bestimmt auch noch heute unser Sozialgefüge.